Wichtige Erkenntnisse aus den Modellversuchen

Die Funktionstüchtigkeit des Einlaufbauwerks wurde mittels eines Hybridversuchs untersucht und optimiert. Dabei wurde das Einlaufbauwerk und ca. 200 Meter der anschliessenden Stollenstrecke in einem Computermodell aufgesetzt. Mit diversen Anpassungen an den Dimensionen und Längsgefällen konnte im Computermodell das Anspringverhalten und das Ableiten des Wassers getestet und verbessert werden. Anschliessend wurden gestützt auf die gewonnenen Daten an der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie der ETH Zürich ein entsprechendes Modell erstellt. An dem physikalischen Modell im Massstab 1:16 konnten die Erkenntnisse der Computerberechnung überprüft werden. Diverse Feinjustierungen ermöglichten eine weitere Optimierung des ganzen Stollenbauwerkes.

A - Im Teich werden das Geschiebe abgelagert, die Strömung beruhigt und mit dem Grobholzrechen das Schwemmgut vom Einlauf in den Stollen ferngehalten.

B - Das Wasser staut sich an der Blende und fliesst seitlich in einen Beruhigungsteich.

 

Das Wasser staut sich an der Blende und fliesst seitlich in einen Beruhigungsteich. Das Wasser gelangt über einen Überfall in das Einlaufbauwerk.

Simulation der ersten 70 Meter: Der Übergangsbereich vom Rechteckprofil zum Kreisprofil.